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Leben im Freilichtmuseum Finsterau

Schätze der Kinder

Mit Kindern in die Vergangenheit reisen

In der winzigen Küche mit dem alten Herd hat sich Karolina Graf die meiste Zeit aufgehalten. Hat Holz nachgelegt, sich aus Eiern und Kartoffeln ein einfaches Essen gekocht oder aus Himbeeren und Kirschen Marmelade eingemacht. In der kleinen Stube nebenan, auf der Eckbank unterm Herrgottswinkel, ist sie zum Zeitunglesen gesessen oder vielleicht mal, wenn Besuch kam.

Kind beim SchatzsuchenAnsonsten war die Lina den lieben langen Tag in ihrem „Sachl“ beschäftigt. Ist früh aufgestanden, um im Stall die Kuh zu melken. Das Holz für den Ofen hat sie auf der Tenne nebenan selbst gehackt. In dem kleinen Garten vor dem Haus hat sie Rüben, Lauch und Kräuter angebaut.

Bis 1978 hat Lina Graf in dem kleinen Anwesen gelebt, wo sich Küche, Stube, Schlafkammer, Stall und Stadel unter ein und demselben Dach befinden. Ehemals in Rumpenstadl 4 bei Röhrnbach, steht es heute im Freilichtmuseum Finsterau. Mit einem Museumsbegleiter können Kinder hier nacherleben, wie der Alltag von der Lina ausgesehen hat.

Mit einer Schatzkarte machen sich die Kinder zu einem zweiten Rundgang durchs Sachl auf. Nicht etwa Süßigkeiten, sondern Spielzeug wie zu Linas Zeiten gilt es zu entdecken. Beim Auffinden eines alten Holzreifens, eines einfachen Seils oder eines Getreidesacks wird es erst mal erstaunte Blicke geben. Doch dann zeigt sich, wieviel Spaß man beim Reifentreiben, beim Seil- und beim Sackhüpfen haben kann. Geschicklichkeit ist auch beim Stelzenlaufen gefragt.


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