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Sammlungen Freilichtmuseum Massing

... und es werde Licht!

Von Menschenhand erzeugtes Licht ist für uns heute eine Selbstverständlichkeit. Wir haben uns daran gewöhnt, den Lichtschalter zu drücken und einen Raum selbst in dunkler Nacht in hellem Tageslicht erstrahlen zu sehen. Doch wie war das Leben, als elektrische Beleuchtung noch eine Besonderheit darstellte?

LaterneKeine von ihnen benötigt Strom, denn ihr Licht kommt allein durch Verbrennung natürlicher Rohstoffe zustande. Dabei sind die Techniken unterschiedlich:

Für einige Lampen wird Wachs, für andere Petroleum als Brennstoff verwendet. Heute beinahe in Vergessenheit geraten ist die so genannte Karbidlampe, die auch als Acetylenlampe bezeichnet wird.

Durch das Auftropfen von Wasser auf den Karbid im Inneren des Behälters entsteht Acetylengas, das leicht entflammbar ist. Karbidlampen brennen sehr hell, weshalb sie früher häufig im Bergbau eingesetzt wurden.

Ungewöhnliche Gestalt besitzen auch die „Diebslaterne“ und die Lochlaterne. Diese dürfte wohl die älteste unter den verschiedenen Arten sein. Man nimmt an, dass sie bereits zwischen 1600 und 1800 hergestellt wurde.

LaterneDa man die meisten dieser Lampen sowohl hängen und stellen als auch mit sich herumtragen konnte, waren sie vielseitig einsetzbar. Sie dienten bei der Arbeit im Stall, auf nächtlichen Rundgängen oder als Signal im Straßenverkehr. Durch ihre Verkleidung aus Glas und Metall war das Licht vor Wind und Wetter geschützt.

Oben: Lochlaterne Inv.-Nr.: M 1985/029
Unten: Stalllaterne Inv.-Nr.: M 2004/154

TEXT: Martin Ortmeier | FOTOS: Hans Eichinger


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