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Freilichtmuseum Finsterau

Der Tanzer-Hof aus dem Angerdorf Einberg

Alles eng – aber funktionell

Wenn man von der Straße her durch das hohe hölzerne Tor den engen Hof betritt, liegt an der rechten Seite das Wohnhaus. Zweigeschossig aus Ziegeln errichtet, blickt es mit großen Fenstern nach Osten und Süden, also zur Straße und zum Hof. Die Nordseite ist fast fensterlos, weil am alten Standort des Hofs in Einberg bei Grafenau ganz eng die Gebäude des Nachbarhofs angeschlossen hatten.

Der Tanzerhof

Das Wohnhaus enthält auch den Rinderstall, der aus Feldsteinen gemauert ist, und einen hölzernen Stadel. Gegenüber liegt entlang der Südseite des Hofes ein etwas niedrigeres Gebäude, das Waschküche, Backofen, Traktorgarage, einen Wohnraum und einen Schupfen für Wagen und Geräte birgt.
Die Ausstattung ist zum Teil rekonstruiert, im Obergeschoss des Wohnhauses sind Medien- und Unterrichtsräume eingerichtet. Lebendig und kleinteilig ist das Umfeld des Hofes mit Garten und Schwemme. Im Stall sind den Winter über die Rinder des Museums eingestellt. Dann wächst im engen Innenhof der Misthaufen in die Höhe und im Hausflur sind die Wärme und der Geruch der Tiere zu erleben.

Die reiche Ausmalung der Schlafkammer und der Putzdekor der Fassade stammen von 1922.

 

Geschlossener Dreiseithof, bestehend aus Wohnstallstadel-Haus (1879, renoviert 1922), Wirtschaftsgebäude (1900) und Brückentenne (1887) – 1879 Gründung des Anwesens, ab 1970 Einstellen der Bewirtschaftung – 1989 Dokumentation, 1990-1994 Übertragung – Darstellungszeitraum um 1960


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