Leben im Freilichtmuseum Massing

Tiere im Museum

Tierisches

Katze am Freilichtmuseum MassingUnter dem Slogan „Leben im Museum“ verstehen wir nicht nur, dass Besucher zu uns ins Museum kommen und das Gelände beleben. Auch die dort stattfindenden Veranstaltungen bringen natürlich immer wieder Leben in die Bude. Aber so mancher Gast lebt mehr oder weniger auffällig ständig hier.

Denken Sie jetzt nicht unbedingt an Regenwürmer, Kellerasseln oder Holzwürmer, die zweifelsohne zur Fauna fast eines jeden belebten Areals gehören; von Pflanzen sowieso ganz zu schweigen. Aber mit Tieren sind Sie schon auf der richtigen Fährte.

Schärfen Sie nur Ihre Sinne! So lässt sich ganz sicher der eine oder andere Dauerbewohner aufspüren. Um den Kochhof herum kreucht und fleucht z. B. Einiges: Da sind die Hühner mit ihrem lautstarken Hahn, die meist im Pulk die Wiesen rundherum nach Fressbarem durchsuchen. Die schwäbisch-hällische Muttersau Rosa suhlt sich mit ihrem Nachwuchs gerne hinter dem Stall im Freien.

Schafbock am Freilichtmuseum MassingDie Graugansfamilie daneben lässt es sich in ihrem Weiher oder im hohen Gras gut gehen. Im Kochhof steht vor dem Stadl ein großer Hasenstall, der inzwischen dicht bevölkert ist und zahlreiche Jungtiere beherbergt. Irgendwo auf einem der vielen Dächer oder auf einer anderen hochgelegenen Fläche liegt unser Pfauenpaar und sonnt sich – wenn nicht gerade einer von beiden am Boden herumstolziert.

Im Auslauf vor dem Freilinger Häusl ist eine dreiköpfige Ziegenfamilie einquartiert – die riecht eigentlich jeder sofort, wenn der Wind „richtig herum“ geht! Weiter hinten im Gelände, nahe am Waldrand, schwirren ein paar Bienenvölker herum. Vor der Marxensölde weidet eine kleine Herde Waldschafe. Haustauben haben ihre Nistplätze unter irgendwelchen Dachvorsprüngen. Hinter dem Heilmeierhof weidet eine Kuhmutter mit drei Kälbern. Zwei Museumskatzen strawanzen durch das Gelände: eine hat sich den Lehnerhof als Standort ausgesucht, die andere versucht weiter vorne , bei der Museumswirtschaft ihr Glück.

Für Kinder ist es sicherlich immer wieder spannend, das eine oder andere Tier zu entdecken. Aber auch die Erwachsenen freuen sich, wenn sie das Museum auf diese Weise er-leben können.