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Leben im Freilichtmuseum Finsterau

Vom Eisen zum Nagel

Schmiedehandwerk hautnah erleben

Kind schmiedetOb Nägel, Hufeisen, Fensterbeschläge, Ketten oder Mistgabeln – alles, was aus Eisen gefertigt war, entstand früher mit der bloßen Hände Arbeit. Daher gehörte zu jedem Dorf ein Schmied, auf den Bauern, Handwerker und Privatleute gleichermaßen angewiesen waren. Beim Beschlagen von Pferden und Zugochsen war er nebenbei auch für die Huf- und Klauenpflege zuständig.

In der Dorfschmiede aus Grattersdorf, die im Museum samt einer intakten Werkstatt wiederaufgebaut wurde, kann man dieses alte Handwerk bis heute erleben. Josef Wurm führt Kindern vor, wie an dem heißen und rußigen Arbeitsplatz das Eisen mit Amboss, Hammer und Zangen in Form gebracht wurde. Dabei weiht er die Kinder auch in technische Details ein. Etwa, ab welcher Temperatur Eisen schmilzt.

Kind schmiedetIm Anschluss dürfen die Kinder selbst das Schmiedefeuer anheizen und unter Anleitung von Josef Wurm auch selbst etwas schmieden. Haben sie den Hammer richtig geschwungen, entsteht zur Erinnerung an ihren Besuch beim Schmied ein Kettenanhänger.

Während jeweils 5 bis 6 Kinder in der Werkstatt beschäftigt sind, kann der zweite Teil der Gruppe durch das über 200 Jahre alte Gebäude gehen und die neu aufbereitete Ausstellung besichtigen. Hier erfährt man zum Beispiel, wie alt das Schmiedehandwerk schon ist und wie es sich im Lauf der Zeit weiterentwickelt hat.


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