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Freilichtmuseum Finsterau

Der Kappl-Hof aus Trautmannsried

Natursteinmauern, Kantholzblockbau und Legschindeldächer – ein typisches Waldleranwesen

Kappl-Hof


Als 1972 der Letzte der Geschwister Danzer starb, war der Hof mit seinen alten Gebäuden nutzlos geworden und drohte zu verfallen. Deshalb wurden 1974 Wohnstallhaus und Getreidekasten für das Freilichtmuseum gekauft. Die alten Häuser wurden sorgfältig abgebaut und im Museum wiedererrichtet. 1980 wurde der „neue" Kapplhof in Finsterau eröffnet.

Als offener Dreiseithofes, wie er im inneren Bayerischen Wald häufig vorkam, sind das Wohnstallhaus und der Getreidekasten des alten Kapplhofs und ein dazu passender Stallstadel zueinander gruppiert. Alle drei Gebäude tragen ein flach geneigtes Legschindeldach. Zum Hof gehört ein Hausgarten mit einfachem Gemüse, wenigen Johannisbeersträuchern und einigen Blumen.

Kappl-Hof

Apfelbäume säumen die Hofzufahrt, ein Walnussbaum schmückt die Mitte des Hofs. Es gibt eine Hundehütte, ein Klohäusl und einen gemauerten Backofen.

Der Getreidekasten ist ein besonders sorgfältig gefügter, aufgeständerter Blockbau, ein zierliches Hühnergatter und die Bauinschrift 1712 sind bemerkenswert.
Im Stadel steht an einer Mittelsäule die Jahreszahl 1816 geschrieben.

 

Wohnstallhaus aus Trautmannsried, Gde. Drachselried, Landkreis Regen: erbaut 1835, Umbauten im frühen 20. Jahrhundert – Stallstadel aus Reichenberg, Lkr. Freyung-Grafenau: verbretterter Holzständerbau mit rekonstruiertem Legschindeldach, Schafstall aus Feldsteinmauerwerk mit Schienengewölbe – am Stadel außen ein Kreuz mit geschnitztem Kruzifix aus Perlesöd

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