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Freilichtmuseum Massing

Die Marxensölde

Kein großer Bauer, aber wirtschaftlich gut aufgestellt

Marxensölde

Die Marxensölde ist ein sogenanntes Mittertennhaus, bei dem sich die Stadeltenne zwischen Wohnteil und Stallung befinden.
Zur Marxensölde gehören ein Hausgarten im Süden des Anwesens, ein Pumpbrunnen, ein Klohäusl über einer Häuslgrube, ein Obstgarten und ein gemauerter Backofen. Vor dem Haus ist ein Misthaufen über einer mit Rundhölzern abgedeckten Jauchegrube aufgerichtet. Im geräumigen Stall sind Futter- und Mistgang getrennt, die Jauche fließt über eine abgedeckte Rinne direkt in die Grube ab. Das Erdgeschoss ist vollständig aus unverputzten Ziegeln errichtet. Im Bereich der Stube sind weiß gefasste Putzbänder und -faschen aufgelegt. Der obere Stock ist im Wohnteil in Blockbau, im Stadel- und Stallbereich in Ständer-Balken-Bauweise errichtet.

In den Räumen ist ein Zustand von etwa 1885 rekonstruiert. Vor allem die Schlafkammer im Obergeschoss lässt erkennen, dass die Eigentümer des Anwesens gut zu wirtschaften verstanden und Sinn für Schönes hatten. Auf der Marxensölde wurde ein Handwerk ausgeübt, welches neben der Landwirtschaft das Einkommen sicherte. Im Museum ist es die Seilerei.

Zum Ensemble der Marxensölde gehört ein aus Ziegeln gemauerter Backofen, der 1986 als Ganzes aus Malling, Gde. Gangkofen, übertragen wurde. 2010 wurde das Anwesen mit der Seilerhütte fertiggestellt.



Einfirsthof aus Seemannshausen, Gde. Gangkofen – erbaut 1812 (Inschrift über der Schrottüre), umgebaut 1885 (Inschrift in den Schrotbrettern), abgetragen 1983, wiedererrichtet 1985/86


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