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Freilichtmuseum Massing

Die Kegelbahn aus Egglkofen

Kegeln war einmal ein Volkssport

Kaspar und Magdalena Frischeisen haben 1904 bei Ihrem Wirtsanwesen in Egglkofen eine Kegelbahn errichtet. Nahe der Ortsmitte, wo sich Kirche, Auffahrt zum Schloss, der neue Bahnhof und zwei Wirtshäuser zusammenfanden, war die Kegelbahn mit ihrem Salettl und dem kleinen vorgelagerten Biergarten Treffpunkt für Bürger und Bauern.

Kegelbahn Massing

Der Bau von Kegelbahnen war schon vor 1900 von den städtischen Wirtshäusern über die Vororte aufs Land gekommen. Die Egglkofener Kegelbahn ist ein besonders schön gestaltetes Exemplar. Der zartgliedrige Holzbau ist als Hängewerk ausgebildet, dieser ingenieurmäßige Abbund ist zeittypisch. Von Beginn an war der Bau mit einer grünen Fassung versehen, ursprünglich sind auch die bunt verglasten Giebelfenster und die historistischen Zierformen.

Auf einer traditionellen Kegelbahn wird mit lochlosen Kugeln verschiedener Größe geschoben. Wichtig ist die Hartholzbohle, auf der die Kugel aufgesetzt und angeschoben wird. Die Kugeln hat ein Kegelbub aus der Fanggrube geholt und in den Rollkasten gelegt, der sie in leichtem Gefälle bis zur Kegelgesellschaft zurückführte. Er hat auch nach jedem Spiel die Kegel auf die am Boden markierten Stellen aufgerichtet.
Im Museum ist das weitgehend originale Holzgefüge durch Stahlstützen verstärkt.



Kegelbahn vom Wirtsanwesen Frischeisen in Egglkofen – 1904 errichtet; übertragen 2001–2003


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