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Freilichtmuseum Massing

Das Freilinger Häusl

Es ist fast ein Wunder, dass dieses geringe Haus erhalten blieb

Eines der ältesten Bauernhäuser Niederbayerns ist das Freilinger Häusl aus dem Rottal. Sein Obergeschoss ist durch Inschrift auf 1611 datiert.

Freilinger Häusl

Dieses kleine Holzhaus ist in Blockbauweise errichtet. Auf einem geschlossenen Eichenschwellenkranz sind die Wände aus Fichtenbalken aufgezimmert. Die Ecken sind sorgfältig verzinkt. Alle Wände sind in einem durchgehenden Kastenverband, ein frühes Beispiel des elaborierten Blockbaus. Die Deckenbalken sind an der Giebelseite über die Blockwand vorgezogen und dienen so als Auflager für einen Schrot vor dem Obergeschoss.

Austragshäuser wurden oft jahrzehntelang nicht als Wohnung genutzt. Auch das Freilinger Häusl hat als Wagenschupfen, Werkstatt und Bienenstand viele Jahre fremden Zwecken gedient. Das Legschindeldach, das um 1930 nur noch auf unwichtigen Nebengebäuden vorzufinden war, bringt dies im Museum zum Ausdruck.

Weil das Häusl, das 1988/89 in großen Ganzteilen übertragen wurde, als Baudenkmal fast einzigartig ist, wird es im Museum nüchtern so präsentiert, wie es erhalten war. Die offene Herdstelle ist eine von lediglich drei in Niederbayern erhaltenen. Sie wurde mit ihren Umfassungswänden unzerlegt übertragen.



Austragshaus aus Freiling bei Wurmannsquick – datiert (verdeckt) über der Schrottüre 1611, abgetragen 1988, eröffnet 1989


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