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  • Traditionelles Handwerk auf dem gesamten Museumsgelände

    Michael Pilsl

    Am 28. September von 13 bis 16 Uhr wird am ganzen Museumsgelände gehämmert, geschnitzt, gebunden und geklopft. In der Dorfschmiede schwingt der Schmied seinen Hammer überm Amboss und formt scheinbar unbeugsames Eisen zu Türbeschlägen, Ketten und Hufeisen.

    Wie man den Steinbackofen bestückt, um darin knuspriges Holzofenbrot zu backen, kann man am Kappl-Hof verfolgen. Die Bäckerinnen kneten zuvor den Teig für die Bauernbrote in einem großen Holztrog. Direkt aus dem Ofen kommend, werden die warmen Brotlaibe an die Besucher verkauft.
    Auch der Rechenmacher werkelt am Kappl-Hof und zeigt, worauf es bei dieser feinen Arbeit ankommt. Gerne erklärt er den Besuchern, aus welchen verschiedenen Hölzern ein einziger Rechen gefertigt wird.
    Wohlduftende Lebkuchen werden mit ruhiger Hand kunstvoll verziert.

    Gleich im Nachbargebäude werden Schafwolle und Flachs zu Garn versponnen. Die Waldschafe sehen dabei neugierig über den Zaun.

    Neu an diesem Sonntag kann man an eintauchen in die Welt der Naturbaustoffe.  Lehm- und Kalkputz - früher in jedem Hof zu finden - gewinnen wieder mehr und mehr an Bedeutung. Nachhaltig, wohngesund und zeitlos schön. 

    Fürs leibliche Wohl sorgen die weithin bekannte Tafernwirtschaft „Ehrn“ und das Café Heimat. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Thema

  • Veranstaltungen Finsterau

Veranstaltungsort

  • Freilichtmuseum Finsterau