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  • Eine neue Hausglocke für die Ehrn

    Wie viel Arbeit, Erfahrung und Können nötig sind, um eine Bronzeglocke herzustellen, zeigte gestern eindrucksvoll die Glockengießerei Perner aus Passau im Freilichtmuseum Finsterau.

    HausglockeNachdem der erste Versuch am Nachmittag misslang, konnte der Guss am Abend erfolgreich wiederholt werden.
    Schuld an dem Ausrutscher war die glatte Oberfläche des neuen Schmelztiegels aus Speckgraphit, wie Rudolf Perner erklärte. Zum Glück ist niemandem etwas passiert, auch der Schmelztiegel wurde nicht beschädigt. So konnten die vier in Schutzkleidung gehüllten Glockengießer am Abend erneut ansetzen. Dieses Mal wurde die glühende, 1100°C heiße Masse erfolgreich in die Form gegossen– ein verdienter Lohn für die harte Arbeit.

    HausglockeBereits die Vorbereitung für den Glockenguss war aufwändig: Über fünf Wochen hinweg wurde die Form für die Glocke aus Ziegeln und Lehm aufgebaut. Schmelzofen und Form wurden am Freitag ins Museum geliefert. Und auch nach dem Guss sind noch viele Arbeitsschritte nötig: Die Bronze muss erkalten, bevor die Glocke aus der Form befreit werden kann. In der Werkstatt der Firma Perner erhält sie den letzten Feinschliff.

    Herzlichen Dank an die Glockengießerei Perner für die beeindruckende Vorführung - Wir sind auf das Ergebnis gespannt und freuen uns auf die Weihe unserer Museumsglocke!

Thema

  • Freilichtmuseum Finsterau

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