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SUMMARY:Traditionelles Handwerk
DESCRIPTION:An diesem Sonntag wird von 13 bis 16 Uhr wird am ganzen Museumsgelände gehämmert, geschnitzt, gebunden und geklopft. In der Dorfschmiede schwingt der Schmied seinen Hammer überm Amboss und formt scheinbar unbeugsames Eisen zu Türbeschlägen, Ketten und Hufeisen.\nWie man den Steinbackofen bestückt, um darin knuspriges Holzofenbrot zu backen, kann man am Kappl-Hof verfolgen. Die Bäckerinnen kneten zuvor den Teig für die Bauernbrote in einem großen Holztrog. Direkt aus dem Ofen kommend, werden die warmen Brotlaibe an die Besucher verkauft.\nAuch der Rechenmacher werkelt am Kappl-Hof und zeigt, worauf es bei dieser feinen Arbeit ankommt. Gerne erklärt er den Besuchern, aus welchen verschiedenen Hölzern ein einziger Rechen gefertigt wird.\nWohlduftende Lebkuchen werden mit ruhiger Hand kunstvoll verziert.\nGleich im Nachbargebäude werden Schafwolle und Flachs zu Garn versponnen. Die Waldschafe sehen dabei neugierig über den Zaun.\nIn der Stube des Kappl-Hofs findet man Ingrid Grimbs – sie beherrscht die Kunst des Kreuzstichs und bestickt damit kunstvoll feines Leinen.\nAndrea Schuster-Haselberger „teilt“ sich mit Heidi Schlögl den Tanzerhof. Hier entsteht schöne Deko wie Blumen oder auch warme Pantoffeln für den nächsten Winter und feine Stoffe, Tücher oder Karten werden mit der Technik des Stoffdrucks zu Unikaten veredelt.\nAn diesem Nachmittag kann man auch eintauchen in die Welt der Naturbaustoffe.  Lehm- und Kalkputz – früher in jedem Hof zu finden – gewinnen wieder mehr und mehr an Bedeutung. Nachhaltig, wohngesund und zeitlos schön.\nFürs leibliche Wohl sorgen die weithin bekannte Tafernwirtschaft „Ehrn“ und das Café Heimat. Und als besonderes Schmankerl bietet sich an diesem Nachmittag die Gelegenheit, einen frisch gemachten Trdelník (zu deutsch: Baumstriezel vom Drehspieß) zu probieren. Es handelt sich hierbei um ein Gebäck, das ursprünglich aus der Slowakei stammt, sich aber auch bei unseren tschechischen Nachbarn großer Beliebtheit erfreut. Der Germteig hat die Form einer Rolle, da er auf Stöcken über offenem Feuer gebacken wird. Noch warm kann man ihn gleich vor Ort verspeisen.\n
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