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Von der Kuh bis zur Butter
Butterherstellung per Hand für Jung und Alt


Früher wurde Butter direkt auf dem Bauernhof hergestellt. Das Buttern wie zu Urgroßmutters Zeiten lassen die strengen Hygienevorschriften heute nicht mal mehr im Museum zu. Trotzdem werden die Kursteilnehmer im Freilichtmuseum, ob klein oder schon groß, genau erfahren, wie Butter auf althergebrachte Art in Handarbeit entsteht. Und am Ende streicht man sich zu einem gemeinsamen Imbiss die selbstgerührte Butter aufs Brot.

Manches Kind weiß nicht mal mehr, dass die Herstellung der Butter bei der Kuh beginnt. Also führt die Museumspädagogin Kindergruppen zuerst zu den Kühen auf die Weide oder in den Stall und erzählt, welche Kühe Milch geben und wie vielfältig die Milch am Bauernhof weiterverwendet wurde. Aufregend wird es, mit Kopftuch und Schürze selbst einmal zu melken, auch wenn das nur an einem künstlichen Euter geschieht.

In der Stube des Tanzerhofs geht es an das wichtigste Gerät beim Buttern. Die alte eiserne Zentrifuge mit der Hand zu drehen, ist gar nicht so leicht. Beim Schleudern trennen sich Fett und Wasser und es entstehen Butterrahm und Buttermilch. Der Rahm wird im Butterfass so lange gerührt, bis er ein gleichmäßiges Streichfett ergibt: die fertige Butter – im Bayerwald eigentlich nur als „der Butter“ bekannt. In der Zwischenzeit wurden die Holzmodeln in Wasser eingelegt. Jetzt kann Butter eingefüllt werden und es entstehen genau portionierte, verzierte Butterstücke.

Als modernes, industriell hergestelltes Lebensmittel hat die Butter aufregende Zeiten hinter sich. Zu denken ist etwa an die Diskussionen um gesunde Speisefette oder an die preispolitisch ausgelösten „Butterberge“. Inzwischen hat man sich wieder darauf besonnen, welch wertvolles und beim Kochen unersetzliches Nahrungsmittel Butter ist. Im Freilichtmuseum erlebt man, wie sie handgemacht und ohne jegliche Zusatzstoffe aussieht und schmeckt.

 
 
 
 
Treffpunkt
Museumskasse
Freilichtmuseum Finsterau
 
 
Preis
5,50 Euro pro Kind,
7,50 Euro pro Erwachsener, inclusive Museumseintritt und Imbiss
Gruppenstärke
15 - 30 Personen
Eine Aufsichtsperson ist erforderlich.
Dauer
3 Stunden
Anmeldung
telefonisch bei der Museumsverwaltung,
fon (08557) 9606-0
oder über unsere Digitale Anmeldung
Information
telefonisch bei der Museumsverwaltung,
fon (08557) 9606-0
Hinweis
Bitte melden Sie sich möglichst frühzeitig an. Wird die Anmeldung nicht oder zu spät storniert, müssen wir die Kosten in Rechnung stellen.
 

 

 
   
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