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Freilichtmuseum Massing

Do, 15.03.2012 - Mi, 31.10.2012

Tat_sachen


Dinge im Depot - Photographien von Helmut Bauer

Das Ding. Ohne Zweck, ohne Namen. Ja, nicht einmal schön – nur eigen.

Helmut Bauer, Jahrgang 1935, freischaffender Fotograf in Ingolstadt, hat Sachen, die einmal zur Arbeit, zur Tat dienten, nun aber ausgedient haben, im Depot des Bauernmuseums Ingolstadt-Hundszell ausgewählt.
Die Sachen sind Zeugnisse einer vergangenen Zeit, sie tragen die Zeichen und Spuren ihres Zwecks und ihrer Nutzung.
Sie sind Tat-Sachen.


„Im Laufe seines langen Berufslebens hat Bauer in vielen Genres Hervorragendes geleistet – sei es in der Porträt-, der Architektur- oder der Landschaftsfotografie -, doch seine Neigung und sein fotografischer Stil haben ihn immer wieder zur Sachaufnahme geführt.“ Dr. Maximilian Böhm, Bauernmuseums Ingolstadt-Hundszell

„Zu jedem Stück wollen wir wissen: Was ist das? Wie heißt es? Wozu hat es gedient?
Die Krämerseele mag allein danach fahnden. Der Verehrer wohlgeformter Dinge und gut geleisteten Werks darf sich an der Schönheit und Wahrheit dieser aus dem Dunkel der Vergangenheit geholten Tat-Sachen erfreuen. Helmut Bauer hat sie ins Licht geholt. Mancher Dinge Zweck gelingt uns gewiss zu ergründen. Auch dieser Erfolg eigener (!) Erkenntnis darf uns freuen.“
Dr. Martin Ortmeier, Freilichtmuseum Massing

„Jedes Bild zeugt vom Respekt des Fotografen vor dem Objekt. Dieses ist aus ablenkendem Umfeld gelöst. Vieles ist aufgerichtet, auch wenn es eigentlich sonst vor einem liegt, steht auf einem Boden, der neutral ist wie der Hintergrund.
Auch das Unscheinbarste wird wie ein Kunstwerk präsentiert. Es wird einem bewusst, dass auch dem Zerbrochenen und Weggeworfenen noch Gestalt eignet, eine Schönheit, gewonnen aus einstiger Funktionalität.“
Siegfried Hofmann


 
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