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Freilichtmuseum Finsterau
Fr, 13.07.2012, 14 Uhr
Apfelbaum und Hollerbusch - Vom Zauber der Bäume
Kennenlernen heimischer Bäume und ihrer Bedeutung im Jahreslauf, ihrer Symbolik und ihres Genusswerts
Um kostenlose Lebensmittel und Heilkräfte aus der Natur dreht sich ein Kurs im Freilichtmuseum Finsterau. Im Mittelpunkt stehen diesmal keine Kräuter, sondern Bäume und Sträucher.
Kaum ein heimisches Gehölz kann so vielseitig genutzt werden wie der Holunder. Seine Blüten, seine Blätter und seine Beeren haben vielseitig heilsame Wirkungen, weshalb man ihn volkstümlich auch „Herrgotts-Apotheke“ genannt hat. Den alten Germanen war er sogar heilig. Was ihn außerdem attraktiv macht: einen Hollerbusch kann man quasi überall finden, sei es rund um einen Bauernhof oder in der freien Landschaft.
Hoch droben im Freilichtmuseum liegt der süße Duft seiner schaumweißen Blütendolden auch im Juli noch in der Luft. Kursleiterin Monika Kreutzer gibt Tipps, wie sich ihr feines Aroma besonders gut konservieren lässt, sei es für Limonade, Sekt oder Gelee. Oder wie man die Holunderblüten am besten trocknet, um daraus einen schweißtreibenden Tee zu gewinnen. Sogar aus dem jungen Laub lässt sich ein Getränk mit besonderer Heilkraft bereiten.
Auch andere wild wachsende Sträucher und Bäume geizen nicht mit ihrem Nutzen für Mensch und Tier. Vogelbeeren etwa schmecken nicht nur den Drosseln. An Lindenblüten können sich nicht nur die Bienen weiden. Und Kirschbäume findet man in ihrer Wildform auch im Wald. Um die meisten heimischen Gehölze ranken sich zudem uralte Mythen und abenteuerliche Sagen. Lassen sie sich einfach von der Volkskundlerin Monika Kreutzer in die Zauberwelt der Bäume entführen.
Unkostenbeitrag incl. Eintritt: 20,- €
Anmeldung erforderlich unter: fon 0 85 57. 96 06-0 |
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