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Wie ein Regenwurm im Bauerngarten
Hautnahes Gärtnern mit Kindern

Auf einem Bauernhof ist früher viel gewachsen. Viel mehr, als es heute Pflasterbeläge oder Betonplatten zulassen. Auch der Bauerngarten endete nicht am Zaun. Himbeeren oder Wicken haben sich an ihm festgehalten, wilde Stauden wie der Gute Heinrich, die Gänsemalve oder Kerbel sind an ihm hochgewachsen und dahinter stocherten die Hühner im Gras.

Ganz so ist es auch im Freilichtmuseum nicht mehr. Doch für Kinder ist es ein Erlebnis, mit Museumspädagogin Julia Herzig zu entdecken, welche Blumen und Kräuter hier wachsen, von denen man naschen kann. Sogar von Gänseblümchen und Löwenzahn, die einfach so auf der Wiese wachsen. Dass man aus ihnen auch wunderschöne Kränze binden kann, weiß auch nicht mehr jedes Kind.

Im kleinen Bauerngarten neben dem alten Sachl wächst richtig nahrhaftes Gemüse wie Kohlrabi, Karotten, Zwiebeln und Lauch. Wie die Bauersfrau, die früher im Sachl lebte, werden die Kinder einmal durchprobieren, was in so einem Garten zu tun ist, damit alles gut dedeiht: hacken und Unkraut jäten, aber auch pflanzen und gießen. Und schließlich das Schönste am Gärtnern: ernten. Da darf dann jeder mal verkosten, was zur jeweiligen Jahreszeit gerade ausgewachsen und reif ist – ein scharfes Radieserl vielleicht oder prallsüße Erdbeeren.

Auch auf das, was im Garten fliegt und kriecht, wird geachtet. Warum es ohne Bienen keine Blüten gäbe, werden die Kinder erfahren. Welcher Schmetterling das ist, der gerade auf dem Klee sitzt. Und welch wichtige Rolle der glitschige Regenwurm in der Gartenerde spielt – ganz im Gegensatz zu den dicken Schnecken.

 
 
 
 
Treffpunkt
Museumskasse
Freilichtmuseum Finsterau
 
 
Preis
5,50 Euro, inclusive Museumseintritt
Alter
für Kinder ab 6 Jahre
Gruppenstärke
15 - 20 Kinder und eine Aufsichtsperson
Dauer
2 Stunden
Anmeldung
telefonisch bei der Museumsverwaltung,
fon (08557) 9606-0
oder über unsere Digitale Anmeldung
Information
telefonisch bei der Museumsverwaltung,
fon (08557) 9606-0
Hinweis
Bitte melden Sie sich möglichst frühzeitig an. Wird die Anmeldung nicht oder zu spät storniert, müssen wir die Kosten in Rechnung stellen.
 

 

 
   
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