Logo
HomeSitemapShopKontakt
spacerUKCZitalianonederlandsfrancaise
spacer
InformationDie MuseenLiMService
MassingFinsterau
• Brotbacken im Holzbackofen • Schmieden • Holzhandwerker
• Backen mit Kindern • Schmieden mit Kindern • Von der Kuh zur Butter • Regenwurm im Bauerngarten • Schätze der Kinder • Geocaching für Kinder • Kindergeburtstag im Museum • Brotbackkurs für Erwachsene
• Kräuterwerkstatt • Kräuterwanderung • Kräuterpicknick • Kräuterkosmetik • Kochen mit Wildkräutern • Kräuternachmittag • Rosentag • Altes Handwerk neu belebt
• Übernachtung im Museum • Relaisstation für Pferde
• Museumsführungen
• Jugendsteig • Spielplatz • Tiere im Museum
 

 

 
 
Aha! So geht das! Interessant!

Wer schon einmal einen gut gemachten Holzrechen in der Hand gehabt hat, der wirft jedes Draht- und Plastikstück vom Baumarkt in die Ecke. Ein „richtiger“ Holzrechen ist leicht und doch stabil, etwas elastisch und liegt gut in der Hand, so dass man Stunden damit arbeiten kann. Die Zähne etwa sind in einem bestimmten spitzen Winkel in’s Joch geschlagen, damit sich der Rechen nicht dauernd im Gras verhakt. Der unlackierte Stiel ist handfreundlich glatt, aber griffig und wird es immer mehr, je öfter man ihn durch die Hände gleiten lässt.

Viele Dinge des Alltags wurden auf dem Land traditionell aus Holz hergestellt: Sensenstiele, Brennholzkisten, Dach- und Verschlagschindel, Holzschuhe, Heugabeln, Schwingen und Körbe, Siebzargen, Kraxen, alle Arten von Gerätestielen und natürlich auch Rechen.

Nebenbei verstand sich der eine oder andere „Holzbitzler“ auf’s Schnitzen von Edelweiß, kleinen Gämsen oder Singvögeln. Nach Feierabend oder in Pausen bastelte man gern an solchen Kleinigkeiten.

Holzverarbeitung hat im Bayerischen Wald Tradition. Viele Häusler und Kleinbauern dieser Region waren sehr geschickt in der Herstellung alltäglicher Gegenstände für Haus, Garten und Landwirtschaft.

Für die meisten Arbeiten braucht der Holzhandwerker die Heinzlbank und das Reifmesser. Das sind sozusagen seine Universalgeräte.

Im Museum hat keiner unserer Handwerker etwas dagegen, wenn man ihm mal über die Schulter schaut und ein bisserl nachfrägt, was da gerade gemacht wird. Jeden Freitagnachmittag (Mai bis September, 13 bis 16 Uhr) zeigen ein oder zwei Holzhandwerker ihre Kunst in den Museumshöfen. Erleben Sie dann z. B., wie so ein Holzrechen aus natürlich gewachsenem Material entsteht oder wie sich aus einem gewöhnlichen Holzspan eine schmucke Edelweißblüte herausschnitzen lässt.

 
 
 
Ort
Kapplhof
Freilichtmuseum Finsterau
 
 
Datum
von Mai bis September
jeden Freitag
Uhrzeit
13 bis 16 Uhr
Preis
im Eintrittspreis enthalten
Auskunft
erhalten Sie bei der Museumsverwaltung,
fon (08557) 9606-0
oder per eMail
 

 

 
   
  zurücknach oben  
Copyright